Einer von 74, in den Jahren 1971 und 1972, gebauten Autodynamics Caldwell D13

In der Historischen Formel Vau Europa gibt's ein "geflügeltes Wort",:"The car's are the stars".

Diese Seite ist der Book-Nummer 24 – 260 SCCA (Sports Car Club of America) gewidmet.

Alias:

HTP 33/15
DMSB HR 577/13
536 Corinthian Vintage Auto Racing Corp.
07-0408 RMVR (Rocky Mountain Vintage Racing)

Hersteller: Autodynamics
Typ: Caldwell D13
Baujahr 1972
Formula Vee 1200 Einvergaser
Motorenbauer: Dietmar Motor (Dietmar Bauerle, Lakeside, USA)
Motorleistung ca.: 58 PS
Besitzer seit 11.2012: Axel Cordt

Veränderungen: 5-Teile-Chassis, Überrollkäfig angepasst an "5cm - Regel"

Vorbesitzer:
Preston Decker
Jim Carmody
James "Jim" Regan
Scot Vandewalle
Roger Bailey
Robert "Bob" Zimmermann

Die Besitzverhältnisse vor Preston Decker sind unklar, da die alten Log-Bücher nicht mehr einsehbar sind.
In Lime Rock Park löste sich ein Rad und verletzte einen Streckenposten schwer. Die Logbücher wurden zur Beweissicherung eingezogen.
Jim Carmody kaufte 1987 den Wagen dann für wenig Geld und verkaufte ihn, in grauenhaften Zustand an James Regan, der den Wagen neu aufbaute. Er sagte mir:"Although all of the parts were on the car, none of them were assembled properly and the car was held together with a lot of tie wraps. The bodywork at that time was atrocious." (Obwohl alle Teile vorhanden waren, war nichts richtig montiert und das Auto wurde mit einer Menge von Kabelbindern zusammengehalten. Die Karosserie war damals grauenhaft.)
Er verbaute das 5-Teile-Chassis vom D13S um 1992.
Er fuhr das Auto ca. 10 Jahre lang im Sports Car Club of America; im Bereich Northern New Jersey, New England und New York; gewann mehrere Meisterschaften und schlug routinemäßig Autos, die areodynamischer und schneller sein sollten. (Anm. In den USA sind bis heute nur die 1200er Motore zugelassen. Die Leistungsdichte ist sehr eng beieinander)
Anschließend verkaufte er 2001 den D13 an Scot Vandervalle, der den Wagen bis 2004 kaum einsetzte. Er fuhr in Massachusetts - nur eine Saison und dort auch nur 1 oder 2 Rennen und 2 Fahrerlehrgänge.
Roger Bailey setzte den D13 von 2005 bis 2007 in der Corinthian Vintage Auto Racing Corp. in Texas ein. Da er den Wagen ohne Motor erwarb, baute er ihn von Grund neu auf.
Hier war Dietmar Bauerle eine große Hilfe. Selbst begeisterter D13-Fahrer in CVAR in Oklahoma und Texas ist er auch einer der bekannteren Motorbauer der Formula Vee.
Auch Roger konnte mehre Rennen mit dem D13 gewinnen. Von Roger stammt auch das aktuelle Design des Wagen.
2007 verkaufte er den Caldwell an Bob Zimmermann, der in u.a. in Las Vergas startete. Hier im Rahmen von Vintage Auto Racing Association und Rocky Mountain Vintage Racing, Ltd.
Über Ken Canaga und Bob Storz, die den D13 wohl beide nicht einsetzten, kam 24-260 nach Deutschland.

Da die meisten Vau's in Europa auch hier gebaut wurden, ist der D13 eher selten.
Meines Wissens, gibt es vier Caldwell D13 in Europa.
Außer meinem, einen in Belgien, ein fast originaler in England und ein schrecklich verbastelter - Lufteinlässe ähnlich wie die der Zink Z18, die ca. 1980 gefragt waren - in der Schweiz.